Führung durch das Eremitorium
Ein Kleinod in Regensburg
Nach einem beinahe 50 Jahre währenden Schlummer des Vergessens ist das Eremitorium mit seiner bewegten Geschichte wieder ins Bewusstsein gerückt. 1712 auf dem Gelände des ehemaligen Kapuzinerkloster St. Matthias als Einsiedelei errichtet, ab 1811 als Andachtsort und Friedhofskapelle genutzt, geriet das Eremitorium 1974 durch einen Straßenneubau in Gefahr abgerissen zu werden. Zum Schutz dieses mittlerweile seltenen Kulturguts wurde es zu diesem Zeitpunkt auf das Gelände des Obermünsterbezirks transloziert. Seitdem geriet es immer mehr in Vergessenheit und wird nun, nach aufwändigen konservatorischen Maßnahmen, wieder für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. Geführt werden Sie an diesem an diesem besonderen Ort von der Restauratorin Petra Bausch.
Donnerstag, 4. Juni 2026, 16 Uhr
Kunstprojekt Da-Sein, Rabsch in Burgweinting
Ab dem 23. Mai 2026 ist das Kunstwerk "Selig die Frieden stiften" von Fabian Rabsch in der Kirche St. Franziskus in Burgweinting zu sehen.
Fabian Rabsch schuf das Werk für das diesjährige Kunstprojekt Da-Sein mit Acryl auf Leinwand. Warme Gelb- und Orangetöne bilden vier Farbflächen, die von einem Wege-Kreuz getrennt werden. Diese Verbindungen und Vernetzungen führen zu Begegnungen. Bei genauerem Hinsehen werden kleine figürliche Darstellungen sichtbar. Der Künstler erinnert mit dem Werk an unser eigenes Leben voller Begegnungen und Austausch und lädt zum Innehalten ein.
NEU: Führungen rund um den Dom und mehr für Erwachsene
Nach vielfacher Nachfrage haben wir unser museumspädagogisches Programm erweitert und bieten nun ausgewählte Führungen des Museums für Kinder auch für Erwachsene an.
Fünf besonders spannende Themen rund um den Dom, St. Ulrich und St. Emmeram, die unser junges Publikum bereits seit Längerem begeistern, stehen damit nun auch erwachsenen Besucherinnen und Besuchern offen.
Von verschlüsselten Botschaften im Dom über verborgene Zahlen und ihre Bedeutungen bis hin zu Farben und Glasfenstern sowie zu Totenköpfen und Stundengläsern – hier ist für jeden etwas dabei.
Einweihung des Gebäudes in der Schwarzen-Bären-Straße 2
Die Sanierung des Baudenkmals Schwarze-Bären-Straße 2, des ehemaligen Ehrenfelser Hofs des Klosters Rott, ist nun abgeschlossen und konnte am Mittwoch, 25. März 2026, durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer feierlich eingeweiht werden.
Kunstprojekt Da-Sein, Thomann in Lam
Seit dem 23. Februar ist in der Kirche St. Ulrich in Lam im Bayerischen Wald der Beitrag von Hans Thomann zum Kunstprojekt Da-Sein mit dem Thema "Selig die Frieden stiften" zu sehen.
Die weiße Fahne mit dem grünen Olivenzweig ist ein starkes Friedenszeichen. Ein Zeichen das uns vereint, hinter dem wir - trotz aller Unterschiedlichkeit - stehen können.
Die Besucherinnen und Besucher der Kirche St. Ulrich in Lam dürfen partizipieren: Sie sind eingeladen, der Friedensfahne mit Blasen, Winken und Wedeln Leben einhauchen.
Da der Stoff extrem leicht ist, reagiert er auf den kleinsten Luftzug.
B 140 cm, L 330 cm (für jedes Lebensjahr von Jesus 10 cm)
Chiffon aus Seide
2025
Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler 2026
Der Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler im Bistum Regensburg war auch in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis. Die Veranstaltung, organisiert von der Künstlerseelsorge und den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, bot eine einzigartige Mischung aus Spiritualität, Kunst und Musik.
Wortgottesdienst mit Bischof Voderholzer
Den Auftakt bildete der Wortgottesdienst in der Kirche St. Anton. Bischof Rudolf Voderholzer und Monsignore Werner Schrüfer führten durch eine besinnliche Feier, die den Beginn der Fastenzeit markierte, und spendeten den Teilnehmenden das Aschenkreuz. Die musikalische Gestaltung übernahmen Mitglieder des Chorensembles ART VOKAL sowie eine Flötistin unter der Leitung von Prof. Steven Heelein, der mit der Uraufführung seiner Komposition „Viergestalt“ den Kirchenraum zum Klingen brachte.
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