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Foto: Fabian Rabsch

Ab dem 21. Februar bis Ostern 2026 ist das Kunstwerk "Selig die Frieden stiften" von Fabian Rabsch in der Kirche St. Johannes der Täufer in Oberviechtach zu sehen. Am 21. Februar 2026 wird das Gemälde in der Abendmesse um 17:30 vorgestellt.

Fabian Rabsch schuf das Werk für das diesjährige Kunstprojekt Da-Sein mit Acryl auf Leinwand. Warme Gelb- und Orangetöne bilden vier Farbflächen, die von einem Wege-Kreuz getrennt werden. Diese Verbindungen und Vernetzungen führen zu Begegnungen. Bei genauerem Hinsehen werden kleine figürliche Darstellungen sichtbar. Der Künstler erinnert mit dem Werk an unser eigenes Leben voller Begegnungen und Austausch und lädt zum Innehalten ein.

Lassen Sie sich von dieser kraftvollen Darstellung der Friedensstiftung inspirieren.

Mehr Informationen zum Werk finden Sie im Flyer oder hier.

Foto: Dominik Schleicher

Dominik Schleichers Beitrag für das Kunstprojekt Da-Sein 2025 ist ein Bronzeguss, den er den Opfern von Missbrauch und Krieg widmet. Dieser ist von 17. Februar 2026 bis 29. März 2026 in der Kirche St. Magaretha in Pettendorf zu sehen.

„Stopp!“ misst 190 cm in der Höhe und stellt die Bibelstelle Lk 22,51 dar. „Da sagte Jesus: Lasst es! Nicht weiter!“ Diese Grenzen zieht auch die sehr schmale Christusfigur mit ihren dürren, von sich gestreckten Armen. Der Blick ist abgewandt und beschämt, angewidert.

Schleicher macht uns mit der Figur nachdenklich: Was können wir von Jesus und seinem Leidensweg lernen? Sollten wir mehr Solidarität zeigen, vor allem gegenüber jenen, die Missbrauch oder Gewalt durch Kriege erleben müssen? Sollten wir nicht auch „Stopp!“ sagen und den Weg der Versöhnung und des Friedens gehen?

Mehr Informationen finden Sie hier oder im Flyer.

Foto: Wolfgang Ruhl

Am 8. März ist Weltfrauentag – ein Anlass, den wir auch in Regensburg bewusst würdigen möchten. Frauen wurden in der Geschichtsschreibung lange Zeit nicht ausreichend berücksichtigt. Am Sonntag, 8. März 2026, um 14:00 Uhr möchten wir deshalb Frauen mehr Raum geben, ihre Geschichten sichtbar machen und ihren Beitrag in Geschichte und Gegenwart in den Mittelpunkt stellen.

Felicitas Hölzl beleuchtet in der Führung "Verbogene Stimmen des Glaubens: Frauengeschichte(n) im Bistum Regensburg" die oft übersehene Geschichte der Frauen im Bistum Regensburg und in der Kirche allgemein. Im Mittelpunkt stehen starke Frauenfiguren, die mit ihrem Glauben, ihrem Mut und ihrem Engagement das kirchliche Leben bis heute prägen. Von frühmittelalterlichen Stifterinnen über bedeutende Ordensfrauen bis hin zu modernen Wegbereiterinnen werfen wir einen Blick auf ihre individuellen Lebenswege, ihre spirituellen Impulse und ihren nachhaltigen Einfluss auf Kunst, Kultur und Gemeinschaft. Die Führung möchte nicht nur informieren, sondern auch inspirieren - und zeigen, wie vielfältig und lebendig die Rolle von Frauen in der Kirche war und ist.

Die Führung wird von der Katholischen Erwachsenenbildung angeboten. Um eine Anmeldung bis 5. März 2026 wird gebeten. Mehr Informationen zur Führung und zur Anmeldung finden Sie hier.

„Miteinander“, eine Skulptur der Künstlerin Michaela Geissler, ist ab dem 13. Februar 2026 in der Pfarrkirche Christkönig in Wolfsegg zu sehen.

Die Keramik zeigt zwei eng miteinander verbundene Figuren; das „Miteinander“ erschließt sich jedoch erst durch die Allansichtigkeit. Denn die überlebensgroßen, abstrakten Figuren wirken auf den ersten Blick voneinander abgewandt und erst beim genauen Betrachten wird die gegenseitige Zuneigung sichtbar: die Unterstützung, die sie einander geben, das Verständnis, das sie verbindet.

Wir laden Sie herzlich ein, die zwei Meter hohe, in hellen Erdtönen gehaltene Skulptur selbst zu entdecken und Ihren eigenen Assoziationen freien Lauf zu lassen.

Mehr Informationen finden Sie im Flyer und hier.

Foto: Herbert Stolz

Die zweiteilige Serie pomegranate_peace_4 von Ilona Maria Amann ist vom 19. Februar bis 27. März 2026 in der Kirche St. Coloman in Harting zu sehen. Die Serie widmet sich, passend zum Thema des Kunstprojekts Da-Sein, dem Frieden. Sie besteht aus einem Kleid und einer Fotografie.

Das Kleid ist aus Grabkreuzbändern gefertigt, auf denen die Namen von Opfern kriegerischer Auseinandersetzungen in verschiedenen Sprachen zu finden sind. Es erinnert an die Verstorbenen und mahnt ohne Partei zu ergreifen, welche Auswirkungen Gewalt und Krieg auf das Leben der Menschen haben. Es ist ein Aufruf, dagegen zu wirken.

Die Fotografie zeigt eine Inszenierung, in der die Künstlerin das Kleid im Schneegestöber trägt und uns einen Granatapfel als Symbol für Fruchtbarkeit und Liebe entgegenstreckt.

Mehr Informationen zum Werk finden Sie im Flyer und hier.

Foto: Elisabeth Schrettenbrunner-Peßler

Vier Leinwände, die auf dem ersten Blick als verschmutzt wirken, entpuppen sich als ein tragisches Kunstwerk. "Ecce Homo" von Richard Hillinger besteht aus mit Blut und Lehm vesehenem Stoff, der von ukrainischen Tragbahren stammt. Auf diesen wurden Verwundete und Sterbende transportiert und Hillinger schuf daraus ein Kreuz in Anlehnung an das "Rote Kreuz", das seit dem Genfer Abkommen von 1864 als weltweites Zeichen für Rettung und Schutz von Verwundeten, sowie das Leid Christus und die Hoffnung für Frieden symbolisiert.

Das Kunstwerk "Ecce Homo" gibt es in zweifacher Ausführung. Eine Version ist vom Aschermittwoch bis Karfreitag, 18.02. - 03.04.2026 in der Kirche St. Franziskus in Burgweinting zu sehen. Am 18. Februar 2026 findet um 19:00 Uhr ein Aschermittwochgottesdienst mit Künstlergespräch statt. Begleitet wird dieser vom Musikensemble "omnes gentes & friends". Im Anschluss ist zum Umtrunk im Foyer eingeladen. Zum Flyer zur Ausstellung in Burgweinting.

Die zweite Version befindet sich vom Aschermittwoch bis zum Ostermontag, 18.02. - 06.04.2026 in der Kirche St. Georg in Klardorf. Zum Flyer zur Ausstellung in Klardorf.

Mehr Informationen zum Kunstwerk finden Sie hier.

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