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Das Projekt "Da-Sein in Kunst und Kirche" bringt spannende Begegnungen von zeitgenössischen Werken und Gotteshäusern. In gotischen, barocken ebenso wie modernen Kirchenräumen fordern vielfältige Arbeiten – Aktionskunst, Installationen, Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen – heraus.

In diesem Jahr haben sich Künsterlinnen und Künstler mit den Worten "Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen" (Pred. 3,1-4) aus dem Buch Kohelet auseinandergesetzt. In den unterschiedlichsten Techniken haben sie sich dem Thema genähert: so sind neben Fotografie, Acrylmalerei und Installationen auch Skulpturen aus Bronze und Holz vertreten. In Künstlergottesdiensten und -gesprächen werden sich die Künstlerinnen und Künstler zu ihren Werken äußern und zu Diskussionen oder zum Nachdenken anregen.

Das Projekt "Da-Sein in Kunst und Kirche" ist der Versuch, ganz konkret vor Ort an die offene Tradition anzuknüpfen, mit der sich Glaube und Künstler durch die Jahrhunderte gegenseitig angeregt haben und große Werke von den gotischen Kathedralen bis zum abstrakten Christustorso entstanden sind. Lassen Sie sich von den Künstlerinnen und Künstlern anregen und erleben Sie Gotteshäuser neu!

Aktuell sind beim Kunstprojekt Dasein folgende Kunstwerke vertreten:

Die beiden Fotografien von Alois Achatz zeigen beide das gleiche stark abstrahierte Motiv von Wasser und Himmel. Allein die Zeiten sind unterschiedlich: Einmal zeigen sich Wasser und Himmel in einer Überfülle von Licht, das andere Mal fehlt Licht fast vollständig.

In der Malerei bezieht sich der Begriff "komplementär" vor allem auf Farbenpaare: Orange und Blau, Gelb und Violett, Rot und Grün stehen sich im Farbkreis gegenüber - sie bilden zwei entgegengesetzte Pole. Und doch ergänzen sie einander und betonen sich gegenseitig.
Ähnlich lässt erst die Dunkelheit das Licht in

Im Buch Kohelet steht: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: … eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz…“ (Pred 3,1-4)

Die dreiteilige Skulpturengruppe mit dem Titel "Seid also wachsam..." bezieht sich auf das Gleichnis von den törichten und klugen Jungfrauen, Mt 25,1-13. Immer wieder beschäftigt Andreas Kuhnlein dieses Gleichnis, "weil es jedes Mal den Gedanken, sowohl nach Solidarität, als auch den nach Vorsorge, bzw. Eigenverantwortung hervorruft".

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